Backstage: Über das Schreiben

…oder: Warum selbtproduzierte Schreibblockaden Zeitverschwendung sind

Schreiben ist nicht immer einfach
Nach jedem abgeschlossenen Schreibprojekt scheine ich in ein kleines Loch zu fallen, aus dem ich erst sehr mühevoll wieder hinausklettern muss. So ging es mir bei „Kein Winter ohne dich“, nach dem ich fast ein 3/4 Jahr lang nichts anderes schreiben konnte, und bei „Küss mich, Pirat“ ist es dasselbe. Ende Mai habe ich diese Novelle beendet und seitdem steckte ich wieder in einem Strudel fest, aus dem ich mich bisher nicht befreien konnte. Es fiel mir schwer, mich von meinen sehr liebgewonnenen Protagonisten zu verabschieden und etwas Neues zu beginnen. In solchen Momenten beneide ich immer wieder meine Autorenkolleginnen, mit denen ich tagtäglich zu tun habe,  die immer wieder direkt von einem Projekt ins nächste überspringen können. Deadlines sind gegeben, der Drang zu schreiben ist übermächtig. Es ist wie eine Sucht, die ich sehr bewunderswert finde.
Es gab zwar eine Anthologie, an der ich mitwirken wollte, aber nach dem vierten gescheiterten Plotversuch habe ich dieses nun versenkt, da es einfach nicht das ist, was ich gerade schreiben will. Abgabe wäre der 31. August gewesen, im Anschluss werde ich im vier-Monatstakt  Novellen abliefern. Da darf ich es mir nicht erlauben, mich zwischendurch hängen zu lassen. Gestern war der Drang zu schreiben plötzlich wieder da und nachdem ich den ganzen Tag über gegrübelt habe, kam er endlich: der langersehnte neue Plot.  Mehr lesen